Motorradtouren  

Foto von Escanchat

Ich fahre am liebsten mit meiner HONDA PAN European 1100, Baujahr 1992  durch den Pfälzer Wald. Klar, dass ich meine Fotokamera mit dabei habe. Und genau so klar ist, dass ich meine Touren in Text und Bild beschreibe. Vielleicht ist ja der ein oder andere interessante Vorschlag  dabei. Mich würde es freuen.

Wenn  beim Lesen etwas interessantes entdeckt wird, das man gebrauchen kann, so darf  gerne aus meinen Texten  kopiert werden. Ich freue mich aber sehr darüber, wenn  meine Arbeit durch ein Zitat kenntlich gemacht wird. Ich denke das ist fair.

 

 

Impressionen

Die Bilder sind überwiegend von Freunden gemacht.

 




Saison 2018

6. Juli 2018

Auf, mit dem Trike geht es zur Kalmit. Alles weitere unter dem Punkt "Pfälzer Wald: 3. Vorschlag".

2. Juli 2018

Endlich geht es mal wieder los. Ich fahre nun schon ein paar Mal die gleiche Strecke. Natürlich mit leichten Änderungen jedes Mal.  Sie ist ca 100 bis 130 Kilometer lang und entwickelt sich, so wie es aussieht, zu meiner Lieblingsroute. Es reicht kurz nach vier los zu fahren und um sieben wieder zurück zu sein. Dein Kopf ist frei und du hattest Kurzurlaub.

Auf den letzten Touren habe ich überlegt, wie ich meine Routen ein klein wenig vorstellen könnte. Es sind mir verschiedene Möglichkeiten durch den Kopf gegangen, die ich alle wieder verworfen habe. Die einfachste Lösung, dass ich überall mal anhalte und Fotos mache, erwies sich als unrealistisch. Nach dem dritten Stopp wurde es einfach lästig. Immerhin will ich ja Motorradfahren. Die Lösung bot mir Bodo an. Er fährt ein Trike. Den Rest kann man erahnen.

  

Bodo mit Trike

Gestern, 2. Juli 2018 war es nun soweit. Bei schönstem Wetter sind wir los. Herrliche 200 Kilometer wurden es. Zweihundertneun-undvierzig Bilder habe ich gemacht. Keine Angst, ich zeige nur eine Auswahl.

Ich habe den Tourverlauf auf einer Karte festgehalten. Ein kleiner Nachteil besteht nur darin, dass in der Karte alle Routen zu sehen sind. Daher beschreibe ich die Tour unter "Pfälzer Wald: 2. Vor-schlag" kurz. 

 

 

 

 



Die Saison 2017 war recht kurz. Gesundheitsbedingt bin ich nur ein paar Kilometer gefahren, aber nichts wirklich Interessantes. Nun, wird es hoffentlich bald wieder warm und dann geht es wieder los.

 


18. Juli 2016 

Tolle Tour  zum Luitpoldturm.

Wir -Armin, sein Kollege  und ich – verabreden uns zu einer kleinen Feierabendrunde. Wir kommen so gegen 17 Uhr weg. Armin macht den Vorschlag an den Luitpoldturm auf dem Weißenberg in der Nähe des Weilers Hermersbergerhof zu fahren.  Auf einer unserer letzten Touren haben wir uns drüber unterhalten, dass wir bei unseren Fahrten auch mal kleinere Strecken laufen wollen. Es ist einfach zu schade immer nur an den schönen Orten vorbei zu fahren.  Heute machen wir also den Anfang mit unserer Idee, am Ziel ein paar Meter zu laufen.

Normalerweise führt mich meine Strecke immer auf der Forststraße am Turm vorbei. Umso schöner finde ich nun, dass wir uns den Turm mal ansehen. Es ist wirklich nicht weit zu laufen, nur ein paar Gehminuten, aber das Thermometer an Armins Motorrad zeigte an der Bibermühle immerhin noch bikerunfreundliche 30° C.  Unsere Motorradroute liegt ja weitgehend im Schatten und die geöffneten Belüftungsreißverschlüsse machen es erträglich, aber laufen in der Montur ist dann noch mal eine andere Sache.  

Auf dem Weg zum Turm erhalte ich die Gelegenheit kurz den nun überall in mannshohen Stauden, in sehr intensiver leuchtender Farbe blühenden Eisenhut zu fotografieren. Wenn man durch den Wald fährt, sind diese leuchtenden Blumeninseln für mich schon so etwas wie ein  „Eyecatcher“.

Die Aussicht vom Turm über den Pfälzer Wald ist fesselnd.  Wald soweit das Auge reicht. Im Osten erkennt man den höchsten Gipfel des Pfälzer Waldes die Kalmit. Gut zu erkennen am weißen Turm, der auf ihr steht.  Die Kalmit ist nach dem Donnersberg, der natürlich auch zu sehen ist, der zweithöchtse Berg in der Region. Der höchste Berg in Rheinland-Pfalz ist der Erbeskopf. Das wird oft durcheinandergebracht.

Im Süden erkennen wir, leider durch den Dunst im Rheintal nur sehr schwach, den Schwarzwald und im Westen können wir die angrenzenden Vogesen sehen.

Wir schließen unsere Tour in Nothweiler in "Vetters Scheune" bei einer guten Brotzeit ab.  Eine Rast hier ist sehr empfehlenswert.

 

Luitpoldturm


 

 Freitag, 6. bis Sonntag, 8. Mai 2016

Eigentlich wollte ich zwei Tage in die Eifel, aber ich muss leider absagen. So beschließe ich ein paar Kilometer in den Pfälzer Wald zu machen. Allerdings will ich nicht nur so fahren, sondern ich möchte einige Bilder machen. Also fahre ich zunächst zum Teufelstisch.  

Was für ein Unterschied in der Entwicklung der Natur! War bei meiner letzten Tour noch alles kahl, so blüht es jetzt überall. An den Straßen stehen Obstbäume in ihrer hellen, vollen Blütenpracht. Führt die Fahrt an den zahlreichen leuchtenden, hellgelben Rapsfeldern vorbei, so liegt intensive Süße in der Luft. 

Es sind schöne Kilometer. Sehr unterschiedlich ist die Strecke. Schmale, kurvige Waldstraßen wechseln sich mit Strecken ab, die einen weiten Blick über die Landschaft erlauben.

Auch am Wegrande weckt lebende, blühende Natur die Lust mal anzuhalten und die Schönheit zu genießen. 

Ich "sauge" sie ein, die Schönheit meiner Heimat.



 

 

 

 

Wochenende Christi Himmelfahrt



Sonntag, 20. März 2016

Boda kold is gsin, odr?

Unverhofft kommt oft. Eigentlich ist ja kein Wetter, um mit dem Moped ein paar Kilometer zu fahren, aber Armin ruft mich an, Markus will auch ein paar Meter fahren, also schaun wir mal kurz, ob's trocken bleibt und fahren los.  

Wir fahren zum Essen zur Zwickmühle an den Saarbacherhammer. Es ist schon ein wenig frisch, aber  noch in Ordnung.  Fotos gibt es heute keine, dazu waren wir ein klein wenig zu schnell unterwegs. Wahrscheinlich hatten wir Hunger. 

Das Essen war echt lecker. Als wir wieder ans Zurückfahren denken, scheint die Sonne und die gefühlte Temperatur ist ganz angenehm! Klar, dass wir dann die lange Heimfahrt mit  Johanniskreuz als Zwischenziel wählen. Aber schon in Rinnthal sieht der Himmel nicht mehr so schön aus.   Wir biegen trotzdem nicht links ab, fahren nicht über die B10 den schnellsten Weg nach Hause sondern fahren rechts ab ins Wellbachtal hinein und hoch auf Johanniskreuz. Wir sind sicher, es wird trocken bleiben. Oben am Waldparkplatz des Hotels sind es gerade noch 5° C. Kalt genug für uns und unsere Finger, um ab jetzt den kürzesten Heimweg zu nehmen. Also geht es über Waldfischbach und nicht über Kaiserslautern zurück. 

Es waren wirklich schöne, aber auch ziemlich kalte 150 Kilometer. Aber das steht ja schon in der Überschrift.


Freitag, 18. März  2016

Schöner blauer Himmel und 15° C laden zu einer kleinen Tour ein. Mein Ziel ist die Burg Berwartstein. Auf dieser nie eingenommenen Felsenburg lebte einst Hans Trapp,  Marschall und Heerführer der  Kurpfälzischen Streitkräfte.  


 

Berwartstein und Trifels

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Der Weg nach Erlenbach führt mich wie so oft über die mir sehr vertrauten engen, kurvenreichen kleinen Straßen des Pfälzer Waldes, Die Natur schläft  noch. Keine einzige Blume blüht hier schon. Das wird sich jetzt aber sehr schnell ändern. Es geht am Schöntalweiher und Saarbacherhammer vorbei. Die ersten Sonnenhungrigen machen an den Ufern Rast und liegen auf ihren Decken. 

Nach kurzem Aufenthalt auf der Burg trete ich den Rückweg an. Er führt mich bei Annweiler an der Kaiserburg Trifels vorbei, weiter nach Johanniskreuz und am Karlstal vorbei. Kurz vor Johanniskreuz zieht der ADAC ein Motorrad aus dem Wald. Ich kann nur hoffen, dass der Fahrer seinen Abflug weitestgehend unverletzt überstanden hat. Polizei und Krankenwagen sind jedenfalls schon weg und ein Fahrer, der zu dem zerlegten Motorrad gehören würde, ist nicht zu sehen. 

Am Karlstal nehme ich mir wieder mal  fest vor, dass ich ich die Schlucht durchwandere. Dieses Jahr klappt es bestimmt - beschlossen.