Fotografie

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Einen wunderschönen guten Tag!
 

Foto: Conny Staudt

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Das ist gar nicht so einfach, finde ich. Was scheint mir aus meiner Sicht "über mich" interessant genug, dass es hier erwähnt werden sollte? Ich denke, mein Lebenslauf ist es sicherlich nicht. Auch das meiste meines Privatlebens möchte ich privat lassen. Ich denke ich beschränke mich auf meine beiden Hobbys, denn diese waren ja auch der Auslöser für die Entscheidung online gehen zu wollen.
 
Nun, bei der Fotografie ist es so, dass ich in der Zukunft aus meiner Freizeitleidenschaft einen zweiten "Beruf" machen möchte. Ich habe hier noch einen weiten Weg vor mir, das ist mir schon klar. Aber jeder Weg beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt und den habe ich  hinter mir. Ich bin gespannt, ob es mir gelingt, mein Ziel zu erreichen.

Bei einem Maler oder Fotografen ist meiner Meinung nach nicht nur das handwerkliche Können wichtig sondern ebenso seine Sicht auf das  Leben und die Welt. Diese sind bei mir durch mein Studium der Theologie geprägt. 

Ich mache am liebsten Bilder von Landschaften, Blumen und Tieren. Landschaften und Blumen haben den großen Vorteil, dass sie nicht weglaufen. Ich habe also alle Zeit der Welt, um das Foto zu machen und dabei kann ich schön meinen Gedanken nachhängen und meine Umgebung neu entdecken. Bei Tieren ist das nicht ganz so einfach. Ich muss dann ganz  konzentriert sein, um den in meinen Augen günstigsten Bruchteil der Sekunde zu erwischen. Tiere zu fotografieren finde ich super wenn ich Ablenkung brauche. Noch dazu bringen sie mich ganz nebenbei oft zum Lächeln.

Natürlich mache ich auch Bilder von Personen. Es sind Momentaufnahmen die mich entweder zum Schmunzeln bringen oder aber eher nachdenklich machen. Nie sind meine Bilder kompromittierend oder bloßstellend. Sie zeigen Menschen, die ganz und gar im Moment versunken sind, wie zum Beispiel der ältere Herr, der In Heringsdorf auf der Insel Usedom ganz ruhig in der Abendsonne auf einer Parkbank sitzt und die Spatzen Brotkrümel aus seiner Hand holen. Eigentlich ein sehr friedliches Bild, das viel Ruhe ausstrahlt, wenn da nicht ein Hauch von Einsamkeit wehen würde.

Da ich diese Bilder bisher immer ungefragt und ohne vorheriges Arrangement machte, gehören sie folglich nur dem Menschen der abgebildet ist und mir. Aus diesem Grund tauchen diese „Schnappschüsse“  auch nicht in der Öffentlichkeit auf. Ob ich Freude an inszenierten Bildern mit Menschen finde wird die Zukunft zeigen.

Beim Motorrad fahren verbinde ich mein Hobby der Fotografie und meine Leidenschaft für das Motorrad mit meinem Studium der Geographie. Mich interessiert es, welche endogenen und exogenen Kräfte die Landschaft die ich durchfahre, gebildet haben. Und natürlich ist es von Interesse, welche Rolle der Mensch bei ihrer Besiedlung gespielt hat beziehungsweise heute noch spielt. All das recherchiere ich, schreibe es auf und so entsteht nach und nach mein Motorrad Reisebuch.

Als Motorradfahrer schreibe ich in erster Linie für Motorradfahrer. Das heißt, ich suche mir schöne kurvenreiche Strecken, um an meine Ziele zu kommen. Für “Knieschleifer” sind meine Texte sicherlich eher uninteressant. Ich wünsche weiterhin viel Spaß beim „Räubern“ der Kurven. Menschen aber, die wie ich sehenden Auges durch die Welt fahren wollen – und dies gilt ja bei Weitem nicht nur für Motorradtourer - finden sie hoffentlich interessant.